News

1.6-GWh-Batteriepark am Übertragungsnetz: Eku Energy startet in Deutschland

Media Release
30/6/2026
Share this story -
Related Projects -

London/Niedersachsen, 30. Juni 2026 – Eku Energy steigt mit dem Batteriespeicherprojekt „Dion“ in den deutschen Markt ein. Die geplante Anlage mit einer Leistung von 400 Megawatt und einer Speicherkapazität von 1.600 Megawattstunden zählt zu den größten ihrer Art in Deutschland. Dank direkter Anbindung an das Übertragungsnetz und netzbildender Schwarzstartfähigkeit soll der Batteriepark die Netzstabilität und Versorgungssicherheit stärken. Eku Energy befindet sich im gemeinsamen Eigentum der British Columbia Investment Management Corporation und einem von Macquarie Asset Management (MAM) verwalteten Fonds. MAM verantwortet ein Kapital von 720 Milliarden australischer Dollar und gehört zu den weltweit führenden Vermögensverwaltern.

Der Batteriepark „Dion“ entsteht in der niedersächsischen Gemeinde Lamspringe. Dank seiner netzbildenden Eigenschaften und Schwarzstartfähigkeit kann er dazu beitragen, die Stromversorgung nach einem großflächigen Ausfall wieder aufzubauen. Lieferant der LiFePo-Speicher wird voraussichtlich der langjährige Eku Energy-Partner Fluence sein. Das Projekt befindet sich aktuell in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase, die Inbetriebnahme ist für Ende 2029 geplant.

Langfristige Deutschland-Strategie

Eku Energy hat das Projekt von dem deutschen Projektentwickler NION erworben und mit NION einen Vertrag über die weitere Entwicklung des Projekts geschlossen, bei der NION für die Entwicklung bis zum Financial Close verantwortlich ist und Eku Energy die strategische Steuerung in den Bereichen Entwicklung, Design und Technologie übernimmt.

Mit dem Erwerb des Projektes setzt Eku Energy den ersten Schritt seiner langfristigen Deutschland-Strategie um. Mit dem Markteintritt erweitert Eku Energy seine internationale Präsenz auf sechs Märkte weltweit. Seine Gründer haben ihre Wurzeln in den Bereichen Energie, Märkte und Investmentbanking, gleichzeitig verfolgt das Unternehmen – anders als reine Finanzinvestoren – einen langfristigen Infrastrukturansatz. Es entwickelt, baut und betreibt seine Projekte mit dem Ziel, diese langfristig im eigenen Portfolio zu halten.

Durch die Kombination aus Kapitalmarktexpertise, technischem Know-how und langfristiger Eigentümerperspektive möchte das Unternehmen neues Kapital für die Transformation der Energiesysteme mobilisieren:

„Unsere besondere Stärke liegt in der Verbindung von Technologie-Know-how und fundierter Vermarktungserfahrung. In unseren Multi-Use-Projekten kombinieren wir beispielsweise langfristige Abnahmeverträge mit der Teilnahme an Strombörsen. Diese Expertise in Vertragsgestaltung und Speichertechnologie sorgt für eine höhere Ertragsstabilität und bessere Planbarkeit bei unseren Projekten“, sagt Erin Lee, Chief Financial Officer von Eku Energy.

Mit dem Markteintritt in Deutschland verfolgt das Unternehmen den Aufbau einer langfristigen Projektpipeline. Die Eröffnung eines deutschen Büros ist für 2027 geplant.

Parallel zum Ausbau seiner Projektpipeline ist Eku Energy interessiert an Partnerschaften entlang der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette, insbesondere im Bereich von Speicherprojekten und langfristigen Stromabnahme- und Vermarktungsmodellen.